"Todesfalle Krankenhaus - Hygienespezialisten im Einsatz"

NDR - Phoenix

Immer wieder sorgen Hygienemängel in deutschen Kliniken für Schlagzeilen. Die Reportage zeigt, wie Krankenhäuser in Norddeutschland mit der Infektionsproblematik umgehen. Bundesweit erkranken jährlich 600.000 Patienten an einer Infektion im Krankenhaus, ungefähr 40.000 sterben daran. Besonders gefürchtet sind Erreger, gegen die es so gut wie keine Medikamente mehr gibt. Wie kann es zu den zahlreichen bakteriellen Verunreinigungen in deutschen Kliniken kommen? Was wird getan, um das Risiko für Patienten, daran zu erkranken, zu reduzieren? Hans-Walter Döring zeigt in seiner Reportage, wie Krankenhäuser in Norddeutschland mit der Infektionsproblematik umgehen. Er begleitet zwei Hygiene-Expertinnen bei der Arbeit im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel und in verschiedenen Krankenhäusern in Hannover.
Bei ihren Hygienekontrollen sollen regelmäßig sämtliche Gefahrenquellen überprüft werden, von denen eine Infektionsgefahr ausgehen könnte: vom Abflussrohr, über die Krankenbetten bis hin zum Skalpell. Das Infektionsrisiko lauert überall. Im Extremfall reicht es sogar schon, wenn der Chirurg sich zwar die Hände desinfiziert, aber vergisst, den Ehering vor der OP abzunehmen. 

Gesendet: NDR - Phoenix